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Morbus Bechterew

Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, was ist das?

Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine entzündliche und rheumatische Erkrankung mit vorwiegendem Befall der Wirbelsäule und des Sakroiliakalgelenks (Kreuzbein-Darmbein-Gelenk). Im Endstadium vom Morbus Bechterew kommt es zur Verknöcherung der Wirbelsäule im Bambusstabform. Das Erkrankungsalter bei Morbus Bechterew liegt im Durchschnitt zwischen 20 und 30 Jahren. Morbus Bechterew wird im Bereich der Orthopädie und Neurologie behandelt.

Wie entsteht Morbus Bechterew?

Morbus Bechterew entsteht durch eine genetische Veranlagung, durch Störungen des Immunsystems oder durch eine mikrobielle Infektion.

Symptome vom Morbus Bechterew

Folgende Symptome treten bei Morbus Bechterew auf:

  • Schmerzen im Lumbalbereich, die sich im Liegen verstärken, sodass man Nachts aufwacht
  • Gelenkschmerzen
  • Engegefühl in der Brust

Der Verlauf bei Morbus Bechterew erfolgt schubweise. Die Wirbelkörper verknöchern von caudal (oben) nach cranial (unten). Im Endstadium kommt es bei Morbus Bechterew zu einer klassischen Bambusstabform der Wirbelsäule.

Was kann man bei Morbus Bechterew tun?

Bei Morbus Bechterew kann man mit Schmerzmitteln die Schmerzen lindern. Auch Krankengymnastik sei hier erwähnt. Dadurch kann man auf den Krankheitsverlauf etwas Einfluss nehmen, um so die Mobilität weitgehnst zu erhalten. Oft kommt es im Endstadium von Morbus Bechterew zu einer Operation.

Durch orthopädische Schuhe kann das Abwickeln beim Laufen und die Standsicherheit verbessert werden, falls diese Mobilität noch vorhanden ist.

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