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Betriebliche Altersvorsorge muss für KMU attraktiv bleiben

Das Europäische Parlament hat heute im Plenum seine Stellungnahme zum Grünbuch zur Schaffung angemessener, nachhaltiger und sicherer europäischer Pensions- und Rentensysteme verabschiedet. Dazu erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Positiv ist die klare Feststellung des Parlaments, die Zuständigkeit für die Altersvorsorgesysteme auch weiterhin bei den Mitgliedstaaten zu belassen. Nicht akzeptabel ist hingegen die Forderung des Parlaments nach harmonisierten europäischen Mindeststandards in der betrieblichen Altersvorsorge. Insbesondere die Unverfallbarkeitsfristen stehen dabei in der Kritik. Handwerksbetriebe nutzen in Deutschland die betriebliche Altersvorsorge zur Mitarbeiterbindung und belohnen so die Betriebstreue. Ein Verzicht auf Unverfallbarkeitsfristen würde die unternehmerische Freiheit entscheidend beeinträchtigen und die betriebliche Altersvorsorge unattraktiver machen.

Die Umsetzung der heute beschlossenen Forderungen der EU-Abgeordneten könnte sich so zum Nachteil von Arbeitgebern und Arbeitnehmern insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben auswirken.“ Verschont bleibt davon leider auch nicht die Orthopädie oder genauer gesagt, die Orthopädietechnik.

Quelle: ZDH

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