Werbung

Für ältere Menschen ist er ein Segen: der Rollator. Mit ihm wird Senioren und körperlich behinderten Menschen wieder mehr Bewegungsfreiheit, mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit zurückgegeben. Die fahrbare Gehhilfe ist nicht nur so praktisch entworfen, dass sie das Gehen ungemein erleichtert, sondern sie vereinfacht auch das Transportieren von Taschen, Einkäufen und ähnlichem. Sind ältere Menschen erst einmal in einer Einrichtung für Pflege untergebracht, befürchten sie, dass ihnen ihre Selbstständigkeit abhanden kommt. Mithilfe solcher Geräte aber, welche ihnen ihre Mobilität wiedergeben, sind sie geistig und körperlich wieder selbstbewusster.

Welche Dinge sollte man aber beim Kauf eines Rollators beachten?

  • Für wen ist der Rollator hilfreich? Nicht nur Senioren können dieses Hilfsmittel nutzen. Da er im Gegensatz zu Krücken einen ständigen Halt bietet, ist er auch für Rheuma– und Parkinsonpatienten eine gute Unterstützung. Dabei sollte der Rollator aber niemals nur aus Bequemlichkeit eingesetzt werden. Wer auch mit dem Gehstock laufen könnte, sollte dies auch tun.
  • Wie nutzt man einen Rollator? Es sollte so gut es geht versucht werden mit dem Rollator aufrecht zu gehen. Dies funktioniert am besten, wenn man den Abstand zwischen sich und der Gehhilfe so klein wie möglich hält. Den Blick immer nach vorne halten und nicht ständig nach unten schauen. Problematisch wird es beim Überwinden einer Bordsteinkante. Dabei ist es einfacher, wenn jedes Rad einzeln die Schwelle überwindet.
  • Wer bezahlt den Rollator? Die Kosten eines Rollators beginnen bei circa 69 Euro und sind nach oben hin relativ offen. Wer einen Rollator wirklich benötigt bekommt diesen vom Arzt verschrieben. Dann übernimmt auch die Versicherung einen Teil der Kosten. Allerdings nur bis circa 100 Euro, den Rest muss der Patient selbst übernehmen. Ein Sanitätshaus stellt den benötigten Rollator zur Verfügung. Je nach Situation kann das Gerät aber auch in den Besitz des Patienten übergehen.

Auch auf die Psyche der Menschen eingehen

Oftmals ist aber nicht die fehlende Information das Problem, sondern das Schamgefühl der Betroffenen. Speziell von älteren Personen hört man häufiger, dass diese sich mehr oder weniger schämen, eine Gehhilfe benutzen zu müssen. Öffentlich zu zeigen, dass man körperlich bereits so eingeschränkt ist, dass man nicht mehr selbstständig gehen kann, ist für viele keine Kleinigkeit.

Die meisten gestehen sich ungern ein, dass sie nun ein Alter erreicht haben, bei welchem sie ernsthaft Hilfe benötigen. Dies trifft nicht nur auf Gegenstände wie Gehhilfen, Brillen oder Hörgeräte zu. Auch bei den alltäglichen Situationen brauchen ältere Menschen einige Zeit, sich selbst einzugestehen, dass sie professionelle Unterstützung benötigen. Dementsprechend wird die Inanspruchnahme oft noch lange hinausgezögert. Ärzte kritisieren, dass dies manchmal zu lange dauert. So können sich der Rücken, die Sehfähigkeit und auch die Psyche des Menschen bereits stark verschlechtert haben, bevor man professionelle Hilfe aufsucht. Darum ist es wichtig, ehrlich mit seinem psychischen und physischen Zustand umzugehen. Denn man sollte von den medizinischen Entdeckungen und Innovationen ohne schlechtes Gewissen profitieren können.

Weitere Themen: