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Disease Management Programm DMP

Das 2002 eingeführte Disease Managament Programm ist sehr umstritten. Es scheint bisher noch nicht klar zu sein, ob dieses Programm den gewünschten Erfolg erzielt. Wir möchten für Sie näher auf das Disease Managment Programm eingehen.

Was ist das Disease Management Programm?

Das Disease Management Programm ist vom Gesetzgeber 2002 eingeführt worden, um einen Großteil der chronisch erkrankten Menschen besser versorgen zu können. Wie sich das Wort Disease (Krankheit) Management (Verwaltung/ Management) schon selber erklärt, geht es dabei um optimale Versorgungsmöglichkeiten für den chronisch erkrankten Patienten. Dies erfolgt aus interdisziplinären Kooperationen aus den unterschiedlichen Berufsgruppen wie Ärzten, Orthopädieschuhmachern, Orthopädietechnikern, Apotheken, Reha- Einrichtungen und Podologen.

Das Disease Management Programm dient nicht als Ersatz einer ärztlichen Therapie. Vielmehr sollen das Disease Management Programm als eine unterstützende Maßnahme gesehen werden. Somit hat ein Patient, der in einem Disease Management Programm aufgenommen wird, die Möglichkeit über seine Erkrankung besser informiert zu werden und so besser damit leben zu können. Dies geschieht durch:

  • Schulungen
  • Informationsbroschüren
  • telefonische Beratungsgespräche

Die Basistherapie besteht oft aus:

  • Ernährungsberatung
  • Tabakverzicht
  • Bewegung
  • Selbstmanagement

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Disease Management Programm

Für welche Erkrankungen gibt ein Disease Management Programm?

Laut dem Sozialgesetzbuch SGB V § 137f  Strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten sind sechs chronische Erkrankungen zugelassen. Zu den Erkrankungen gehören

  1. Diabetes Mellitus Typ 1
  2. Diabetes Mellitus Typ 2
  3. Mammakarzinom (Brustkrebs)
  4. Koronare Herzkrankheiten (ischämische Herzkrankheit)
  5. Asthma bronchiale (Atemnot)
  6. chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)

Wie kann ich an einem Disease Management Programm teilnehmen?

Wenn Sie an einem Disease Management Programm teilnehmen möchten, müssen Sie einen Arzt finden, der das Disease Management Programm unterstützt.

Ihren Arzt, der das DMP Programm unterstützt, finden Sie hier: DMP Arztsuche

Der dementsprechende Arzt wird dann dafür sorgen, dass Sie in das Disease Management Programm mit aufgenommen werden.

Kostet das Disease Management Programm etwas für den Patienten?

Die Kosten für das Disease Management Programm werden von der Krankenkasse bezahlt. Oft haben Sie als Patient die Möglichkeit sogar Geld zu sparen indem Sie dann von der Praxisgebühr befreit werden.

Selbst wenn es für Sie als Patienten Kosten bedeuten würde, sollte man den Nutzen des Disease Management Programms nicht unterschätzen.

Ziele des Disease Management Programms

Folgende Therapieziele sind beim Disease Management Programm gesteckt worden:

  • Vermeidung einer Verschlimmerung der jeweiligen Erkrankung
  • Vermeidung von Folgeschäden an anderen Organen
  • Vermeidung von Nebenwirkungen einer Therapie

Fazit: Disease Management Programm sinnvoll

Das Disease Management Programm ist eine sehr gute Maßnahme des Gesetzgebers, da dem Patienten geholfen wird, mit seiner Erkrankung zu leben, auf die Gesundheit bewusster zu achten und Folgeschäden zu vermeiden. So werden Kosten gespart, da durch vorbeugende Maßnahmen Folgeerkrankungen vermieden werden.

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