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Antivarusschuhe von Schein, was ist das?

Antivarusschuhe werden bei Kindern mit Sichelfüßen angewendet. Da Kinder noch im Wachstum sind, kann man durch eine Korrektur des Fußes eine positive Veränderung herbeiführen. Das Ziel ist, orthopädische Folgeschäden zu vermeiden. Daher beginnt die Therapie meist schon im Säuglingsalter.
Es ist keine Seltenheit, dass in Kombination mit dem Antivarusschuh eine flexible orthopädische Einlage gefertigt wird.

Woran erkenne ich, ob mein Kind einen Sichelfuß hat und somit einen Antivarusschuh benötigt?

Der Fuß ist wie eine Sichel geformt. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind davon betroffen sein kann, lassen Sie sich einen Termin bei Ihrem Orthopäden geben, damit er eine Diagnose stellen kann. Gerne hilft Ihnen auch Ihr Orthopädieschuhmacher und schaut, ob es sich um einen Sichelfuß handelt.

Muss ich die Antivarusschuhe privat bezahlen oder kann der Arzt diese verordnen?

Ihr Orthopäde kann Ihnen diese Stabilschuhe verordnen. Die gesetzliche Krankenkasse wird, wenn die dementsprechende orthopädische Diagnose vorliegt, die Antivarusschuhe bis auf einen Eigenanteil von ca. 45 Euro übernehmen. In Ihrem speziellen Fall, wird Ihr Orthopädieschuhmacher Ihnen gerne weiterhelfen.

Bringt die orthopädische Versorgung etwas?

Wie die Erfahrungen mit Antivarusschuhen zeigen, kann man gute Ergebnisse erzielen, wenn die orthopädische Versorgung regelmäßig getragen wird. Achten Sie darauf, dass jedes halbe Jahr die Antivarusschuhe und die orthopädischen Einlagen von Ihrem Orthopädieschuhmacher kontrolliert werden.

Unser Fazit: Hat man einen Sichelfuß, ist es wichtig, früh mit der Therapie zu beginnen und diese orthopädische Versorgung auch regelmäßig zu tragen und bei Bedarf zu erneuern.

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