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Tumor

Ein Tumor definiert einfach eine Geschwulst. Als Tumor kann man somit jede örtliche Anschwellung von Gewebe bezeichnen.

Tumore werden unterschieden in gutartige, bösartige und halb-bösartige.

Gutartige (benigne) Tumore

Gutartige Tumore sind an folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • langsames Wachstum
  • wächst verdrängend
  • besteht aus normal aufbauten Zellen
  • bildet keine Metastasen (Tochtergeschwülste)

Bösartige (maligne) Tumore

Bösartige Tumore sind an folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • wächst schnell
  • wächst infiltrierend (ins andere Gewebe rein)
  • besteht aus atypischen Zellen
  • bilden durch Ansiedlungen Metastasen

Halb-bösartige (semimaligne) Tumore

Semimaligne Tumore zeigen alle Kriterien des malignen Tumores auf, aber metastasiert nie!

Nomenklatur der Tumore

Alle Tumore erhalten die Endung „om“, zum Beispiel Lipom, was eine gutartige Fettgeschwulst definiert.

Bösartige Tumore:

  • Karzinom (bösartiger Tumor des Ephitelgewebes)
  • Sarkom (bösartiger Tumor des Bindegewebes, Knochen– und Muskelgewebes)

Benignen Tumore

  • Osteochondrom (kommt relativ häufig vor). Dieser Tumor wächst Metaphysennah. Die einzige Therapie besteht in einer Resektion, also im herausschneiden des Tumores.
  • Enchondrom. Dieser Tumor entsteht in der Markhöhle. Das Enchondrom wird häufig bösartig und muss durch sorgfältige chirurgische Maßnahmen entfernt werden.

Maligne Tumore

  • Chondrosarkom. Hierbei handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Knorpelzellen. Dieser Tumor tritt meist im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf. Auch da besteht die Therapie in einer chirurgischen Entfernung des Tumores.
  • Osteosarkom. Dies ist ein hochmaligner Knochentumor mit frühzeitiger Metastasierung. Die Therapie beinhaltet eine Chemotherapie und eine Operation. Überlebensrate nach 5 Jahren liegt bei ca. 70 Prozent.
  • Ewing-Sarkom. Höchstmaligner Knochentumor des Kindes und Jugendlichen, bestehend aus Knochenmark Zellen (bis zum 15. Lebensjahr). Therapie beinhaltet eine paraoperative Chemotherapie, eine Operation, Nachbestrahlung und eine postoperative Chemotherapie.  Überlebensrate nach 5 Jahren liegt bei nur 50 Prozent
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