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Offener Rücken Spina bifida

Bei der Diagnose Spina bifida – von lat. spina (Stachel) und bifidus (zwei Teile gespalten), somit auf deutsch „Spaltwirbel“, auch „offener Rücken“ – handelt es sich um eine Neuralrohr- Fehlbildung.

Spina bifida wird unterteilt in Spina bifida occulta und aperta.

Spina bifida occulta

Das Wort Occulta bedeutet verborgen, nicht sichtbar. Diese Art der Spina bifida ist äußerlich nicht erkennbar. Das Rückenmark liegt in einer Partie der Wirbelsäule frei, ist aber nicht neural beteiligt. Diese Art der Krankheit muss nicht behandelt werden, da wenige bis gar keine Folgeschäden zu verzeichnen sind.

Spina bifida aperta

Das Wort aperta bedeutet offen, sichtbar.

Dort unterscheidet man zwischen Meningozele und Meningomyelozele.

  • Bei der Meningozele Spina bifida aperta wölben sich nur die Rückenmarkshäute (= Meningen) durch einen Wirbelbogenspalt unter der Haut vor. Es bildet sich eine Blase, die sichtbar ist. Diese kann operativ entfernt werden. Auch hier besteht keine medizinische Problematik, da das Rückenmark in der physiologischen Position ist.
  • Die Meningomyelozele Spina bifida aperta ist das eigentliche Hauptproblem der Spina bifida. Bei diesem Typ tritt das Rückenmark aus dem Rückenmarkskanal hervor, was zu Schädigungen führen kann. Auch diese ist sichtbar.

Aus medizinischer Hinsicht müssen operative Maßnahmen getroffen werden. Leider bleiben Folgeschäden nicht aus.

Welche Folgen können auftreten?

Probleme beim Gehen sind ebenso möglich wie Querschnitts oder Teillähmungen. Auch ist meist keine Kontrolle über Darm und Blase vorhanden. Zudem kann es auch zu Schmerzen kommen aufgrund der neurologischen Probleme.

Was kann man bei Spina bifida tun?

Je nach genauer Problematik, wird durch Orthesen, orthopädischen Schuhen oder orthopädische Schuhzurichtungen orthopädisch versorgt. Die Zusammenarbeit von Orthopädietechniker und Orthopäden ist dabei ausschlaggebend, um Linderung zu schaffen.

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