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Was ist ein Sichelfuß?

Der Sichelfuß oder auch Pes adductus genannt, ist eine angeborene oder auch erworbene Fehlstellung des Fußes. Der Sichelfuß tritt nicht selten auch beidseitig auf. Bei einem Sichelfuß handelt es sich um eine verstärkte Wölbung des Mittelfußes und der Zehen nach medial  (innen).

Als Ursache für den Sichelfuß vermutet man eine Fehllage des Fetus in der Gebärmutter.

Was kann man machen, wenn man einen Sichelfuß hat?

Entscheidend ist, wie alt die betroffene Person mit dem Sichelfuß ist. Bei Kindern kann man therapeutisch was bewegen. Ist man Erwachsen, kann man die Fehlstellung des Sichelfußes nicht mehr korrigieren.

Die orthopädische Kinderversorgung würde über einen Stabilschuh oder sogenannte Antivarus- Schuh erfolgen.

Über das Thema Antivarus- Schuhe haben wir für Sie schon berichtet: siehe Antivarus- Schuhe.

Auch über sogenannte Torquelabsätze kann positiver Einfluss auf den Sichelfuß genommen werden.

Früher hat man bei den Kindern, die einen Sichelfuß hatten, einfach die Schuhe vertauscht, um die Füße so zu korrigieren. Dies sollte heute allerdings keine Möglichkeit mehr sein, da die gesetzliche Krankenkasse die Hauptkosten, bei dementsprechenden orthopädischen Diagnose,  für diese Schuhe übernimmt.

Welcher Arzt kann meinem Kind die Schuhe verordnen?

Sie sollten mit Ihrem Orthopäden darüber sprechen. Er kennt die besten Behandlungsmethoden im Bereich der Orthopädie. Es kann durchaus sein, dass er zusätzlich ein Paar Orthopädische Einlagen verordnet, um den Sichelfuß richtig zu korrigieren.

Unser Tipp: Schauen sich genau die Füße von Ihrem Kind an, ob es einen Sichelfuß haben kann. Umso früher man mit der Therapie beginnt, umso besser.

Das Orthopädie Magazin empfiehlt der Orthopädietechnik: Achten Sie auf die richtige Schuhgröße von den Antivarus- Schuhen. Empfehlen Sie die Schuhe im Verbindung mit orthopädischen Einlagen, um so mehr Wirkung zu erzielen.

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