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Schlaganfall Hirninfarkt Apoplex
Das Wort infarkt definiert das Absterben von Gewebe. Ein Hirninfarkt zeigt ein Absterben von Hirngewebe in einem umschriebenen Bereich aufgrund einer Durchblutungsstörung an.
Es kommt zu einem Schlaganfall aufgrund:
- einer plötzlichen Unterbrechung der Gehirndurchblutung (Ischämie) oder
- einer Blutung im Gehirn.
In Folge eines Schlaganfalls treten neurologische Ausfälle auf wie zum Beispiel:
- Bewusstlosigkeit.
- Hemiplegie (halbseitige Lähmung).
- Sprach oder Schluckstörungen.
Die Todesrate (Letalität) des Schlaganfalls beträgt ca. 10 Prozent. Nach Herzinfarkten und Krebs ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache weltweit.Folgende Risikofaktoren tragen zum Schlaganfall bei:
- Stress
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Rauchen
- Alkohol
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Diabetes Mellitus
- Stoffwechselstörungen
Symptome Schlaganfall
Folgende Symptome treten vor dem eigentlichen Schlaganfall auf, die wahrnehmbar sind:
- zu Beginn keinerlei Beschwerden.
- Die Stenose (Einengung) verursacht Durchblutungsstörungen, die sich zurückbilden.
- TIA (transitorische ischämische Attacke): kurzfristige neurologische Ausfälle, die sich innerhalb von Minuten bis höchstens 24 Stunden zurückbilden.
- PRIND (prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit) Hierbei halten die auftretenden neurologischen Störungen länger als 24 Stunden an, bilden sich danach aber wieder zurück.
- Frischer Schlaganfall: Hier bleiben auch nach mehreren Tagen neurologische Schäden, die sich nicht mehr zurückbilden.
Mögliche Symptome sind nach einem Schlaganfall je nach Lokalisation des Gefäßverschlusses zu erkennen:
- einseitige Sehstörungen (flüchtiges Erblinden)
- sensible Störungen auf einer Seite des Körpers
- motorische Störungen ein oder beidseits
- Sprach oder Bewusstseinsstörungen
- Schwindel oder Verwirrtheit
- plötzliche Stürze mit kurzer Bewusstlosigkeit
Da es bei einem Schlaganfall zu irreversiblen Spätfolgen kommt, kann man nur noch die Symptome behandeln. Somit können im Bereich der Orthopädie, insbesondere der Orthopädietechnik, orthopädische Schuhe, Gehhilfen oder andere ergonomisch Hilfsmittel aus dem Sanitätshaus zur Entlastung der Krankheit beitragen. Sicher sind regelmäßige Besuche beim Neurologen zu empfehlen.
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1 Kommentare
Hi,
zwei meiner nahen Verwandten sind leider an dieser Krankheit verstorben. Einmal war es Stenose, das andere Mal der Bluthochdruck.
Wie schön wäre es doch, wenn die Krankenkassen und die Ärzte gemeinsam ein Konzept für mehr und bessere Vorsorge erarbeiten könnten.
Ich denke, dass man damit sehr vielen Menschen schwere Erkrankungen ersparen oder deren Leid frühzeitig mindern kann.
Viel Erfolg & liebe Grüße aus Berlin