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Rheuma Symptome Erkennen und Behandeln

Der Begriff Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie ziehender, fließender Schmerz.

Rheuma ist eine ungenaue Bezeichnung für eine Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparates, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, dass sie Gelenke oder das Bindegewebe betreffen.

Rheuma unterteilt man in vier Gruppen:

  1. Degenerative rheumatische Erkrankungen (Arthrose)
    Ursache: Abnutzung und Verschleiß
  2. Extraartikuläre rheumatische Erkrankungen
    So genanntes Weichteilrheuma wie z.B Tennisarm, Karpaltunnel Syndrom
  3. Gicht
    So genannte Wohlstandserkrankungen (Essen und Trinken im Überfluss), bei der sich in den Gelenken Harnsäurekristalle ablagern
  4. Entzündliche rheumatische Erkrankungen
    Morbus Bechterew (versteifter Rücken) und Chronische Polyarthritis

Chronische Polyarthritis

Diese Rheumaform bezeichnet Rheuma im ursprünglichen Sinn und ist wohl die gemeinste und unberechenbarste der 4 Formen. Sie tritt bei Frauen dreimal häufiger auf als bei Männern, durchschnittlich im Alter von 40- 60 Jahren. Sie befällt vor allem kleinere Gelenke der Finger und Füße. Die Entzündungen werden im Laufe der Zeit immer schlimmer, bis es  zur Zerstörung des Knorpels in den Gelenken kommt.

Pathogenese (Entstehung der Krankheiten)

Ein Infekt bewirkt bei genetisch disponierten Patienten eine übermäßige Produktion von Antikörpern. Diese Antikörper infiltrieren die Membrana synovialis und greifen den Knorpel an.

Wie kommt es zu den Schmerzen?

Das Gelenk schwillt aufgrund der Infiltration der Membrana synovialis an. Aufbauend geschieht folgendes:

  • Unzureichende Bildung der Synovia
  • Unzureichende Ernährung des Knorpels
  • Zerstörung des Knorpels
  • Zerstörung des Knochens
  • Es kommt zu Schmerzen

Wie sieht das Krankheitsbild aus?

Durch die Zerstörung der Gelenkflächen, kann sich der Betroffene aufgrund starker Schmerzen nur eingeschränkt bewegen. An den betroffenen Gliedmaßen kommt es zu starken Deformitäten oder sogar zu Verknöcherungen eines Gelenkes.

Welche orthopädische Versorgung ist für mich geeignet?

Bei leichten Erkrankung kann durch eine orthopädische Schuhzurichtung Entlastung geschafft werden. Dort wäre am effektivsten die Schmetterlingsrollen und Querbrücken zu nennen. Schwere Fälle werden mit orthopädischen Maßschuhen versorgt, da eine Umarbeitung von Konfektionsschuhen bei schweren Fällen meist unzureichend ist. Wenn eine konservative Methode nicht mehr hilft, kann nur noch durch operative Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden.

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