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eKV elektronischer Kostenvoranschlag

eKV, die Zukunft in der Orthopädietechnik. Die Frage ist nur, ist der eKV wirklich von Vorteil, wenn ja für wen? Im folgenden möchten wir Ihnen gerne einige Fragen rund um das Thema eKV erläutern:

Was ist eKV oder der elektronische Kostenvoranschlag?

Der elektronische Kostenvoranschlag ist einfach gesagt ein Kostenvoranschlag (KV), der elektronisch Versandt wird. Der elektronische Kostenvoranschlag wird jetzt von immer mehr Krankenkassen eingefordert, da es für die Kassen wesentlich einfacherer ist, die Kostenvoranschläge zu bearbeiten. Aber auch für den Fachbetrieb soll der eKV Erleichterung bringen, da so das Versenden des Kostenvoranschlages entfällt und so die Übertragung vereinfacht wird. Auch das ständige Laufen zum Faxgerät bleibt einem erspart. Allerdings darf man den elektronischen Kostenvoranschlag nicht mit dem Versandt einer Email verwechseln. Die Kommunikation erfolgt über eine Plattform oder über eine Software, die den hohen Sicherheitsbestimmungen gerecht wird.

Plattformen:

Bei einer eKV Plattform müssen Sie sich anmelden, nachdem Sie die Zugangsdaten von Ihrem Vertragspartner (Krankenkasse) erhalten haben. So können Sie dann einen neuen Kostenvoranschlag erstellen. In den Anhang des elektronischen Kostenvoranschlags sollten Sie das eingescannte Rezept, Fotos, Trittspuren oder ärztliche Begründungen anhängen. Ein Klick, und der KV ist bei der Krankenkasse. Den KV wird die Krankenkasse dann bearbeiten und Ihnen dann zurückkommen lassen.

Software:

Der Kostenvoranschlag wird wie gewohnt mit der Software erstellt, der allerdings nicht mehr ausgedruckt werden muss. Der eKV kann dann direkt aus der Software übermittelt werden. Allerdings muss die Software über eine Schnittstelle zu einer Plattform herstellen können.

Ortho-Software zum Beispiel hat eine Schnittstelle zu MIP-eKV.

Der Vorteil bei der Erstellung eines elektronischen Kostenvoranschlages mit einer Software liegt bei der einmaligen Datenerfassung!

Bei beiden Varianten werden die Genehmigungen teilweise elektronisch übermitteln, oft aber noch auf dem Postweg. Zudem bleibt das Rezept im Ihrem Betrieb, bis dieses abgerechnet wird.

Ist eKV für mich interessant?

Die Frage ist eher: Wie lange kann ich mich vor dem elektronischen Kostenvoranschlag drücken? Der eKV findet immer mehr Anerkennung bei den Krankenkassen. Die DAK bietet der Orthopädietechnik keine andere Möglichkeit mehr, einen KV einzureichen; bearbeitet wird ausschließlich der eKV. Auch andere Krankenkasse wie die TK finden immer mehr gefallen am elektronischen Kostenvoranschlag. Da der eKV für die Krankenkassen eine wesentlich schnellere, einfachere und somit kostengünstigere Bearbeitung ermöglicht, ist zu erwarten, dass in Zukunft alle Krankenkassen mit dem eKV arbeiten werden.

Bereits die größten Krankenkassen arbeiten schon mit dem eKV, der zukünftig auch die Kleinere erreicht. Die Barmer führt demnächst den eKV verpflichtend ein, sodass nur noch per eKV abgerechnet werden kann. Zudem kommt es durch den elektronischen Kostenvoranschlag zur Sicherung vom Datenverlust. Vieles spricht für den elektronischen Kostenvoranschlag! Haben Sie wirklich die Wahl, den eKV einzuführen?

Was muss ich beim eKV beachten, wenn ich ihn einführe?

Führen Sie den elektronischen Kostenvoranschlag in Ihrem Betrieb ein, achten Sie darauf, das Sie eine Plattform oder Software wählen, wo sie mit so vielen Krankenkassen wie möglich abrechnen können. Jede Krankenkasse hat für sich die beste EDV Lösung herausgefunden- ein Standard beim eKV ist nicht in Sicht. Somit steigen die Kosten in der Orthopädie ins unermessliche und somit wird es nahezu unmöglich, die Übersicht zu behalten.

Unser Tipp: Optadata, Betreiber der egeko Plattform ist der eKV Dienstleister schlechthin, der ein Roaming erstellt hat; er hat alle eKV Anbieter vernetzt und somit kann über Optadata nahezu jeder elektronische Kostenvoranschlag abgerechnet bzw. eingereicht werden.

Informieren Sie sich gut bei den jeweiligen Dienstleistern. Es ist bares Geld, dass Sie sich sparen können, wenn Sie gut einsteigen.

Was kostet der eKV?

Der elektronische Kostenvoranschlag, wie wird er finanziert? Als Beispiel:

Sie entrichten im Rahmen Ihres Vertrages mit einem eKV Dienstleisters monatlich eine gewisse Summe an Geld. Benutzen Sie eine weitere Plattformen, zum Beispiel MIP, dann entrichten Sie dort separat eine monatliche Gebühr für die eKV Bearbeitung. Die Optadatalösung durch ein Roaming ermöglicht das vereinfachte einreichen eines elektronischen Kostenvoranschlages, deckt allerdings nicht alle Kosten ab.

Wenn Sie sich für den Dienstleister Optadata entschieden haben, entrichten Sie monatlich Kosten an diesen eKV Dienstleister. Zudem kann es aber sein, dass Sie am Ende des Monats von 6 Krankenkassen eine Rechnung erhalten, da über die egeko Plattform die elektronischen Kostenvoranschläge an die unterschiedlichsten Krankenkassen eingereicht wurde. Somit bearbeitete auch die jeweilige Kasse den eKV, was Kosten bedeutet. Diese Kosten werden Ihnen am Ende der Monats in Rechnung gestellt.

Die Roaminglösung vereinfacht das Einreichen eines elektronischen Kostenvoranschlages, allerdings spart sie keine Kosten!

Der eKV ist noch keine ausgereifte Lösung für Unternehmen.

Dennoch sollte man den ganzen Neuerungen im Bereich Kostenvoranschläge nicht allzu kritisch eingestellt sein. Die Zukunft spricht mehr für elektronische Datenverarbeitung. Somit kann man auf lange Sicht durchaus Kosten sparen. Leider muss jedes Projekt erstmal reifen, auch der eKV.

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