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Einen Bandscheibenvorfall Erkennen und Behandeln

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Ein Bandscheibenvorfall ist im Allgemeinen eine Erkrankung der Wirbelsäule. Bei einem Bandscheibenvorfall treten Teile der Bandscheibe (eine flexible, faserknorplige Verbindung zwischen Wirbeln) aus dem Wirbelkanal hervor. Ursache kann eine Überbelastung der bereits geschädigten Bandscheibe sein, dies ist jedoch nicht zwingend darauf zurückzuführen. Ein Bandscheibenvorfall kann auch ohne äußere Einflüsse auftreten.

Wie kann man einen Bandscheibenvorfall erkennen?

Symptome des Bandscheibenvorfalls sind sehr starke, häufig in die Extremitäten ausstrahlende Schmerzen, oft mit einem Taubheitsgefühl im Versorgungsgebiet der eingeklemmten Nervenwurzel, gelegentlich auch Lähmungserscheinungen. Ein Bandscheibenvorfall ist häufig schwer von einem Hexenschuss zu unterscheiden.

Was für Untersuchungen wird der Arzt bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall durchführen?

Ob Neurologe oder Orthopäde, beide Ärzte können eine genaue Diagnose stellen. Er wird eine Anamnese erstellen, die sich auf neurologische Aspekte konzentriert.

Alleine Schmerzen sind kein ausreichendes Erkennungsmerkmal für einen Bandscheibenvorfall.

30 Prozent der 30-Jährigen und über 60 Prozent der Menschen über 50 Jahre haben einen asymptomatischen Bandscheibenvorfall, also einen Bandscheibenvorfall ohne Rückenschmerzen.

Deshalb prüft der Arzt die Muskelkraft, die Gefühle in den Beinen und die Reflexe. Zudem wird er wahrscheinlich ein CT oder MRT veranlassen.

Wie wird ein Bandscheibenvorfall behandelt?

Die Endgültige Entscheidung liegt natürlich immer beim Arzt, da jeder Mensch individuell ist. Erfahrungsgemäß werden mehr konservative Maßnahmen ergriffen als operative.

Je nachdem an welchem Wirbel es zu einem Bandscheibenvorfall kam, kann man den betroffenen geschwächten Teil durch eine Rückenbandage unterstützen. Zudem ist es zu empfehlen, an einer Rückenschule teilzunehmen, um dort Hebetechniken, Entlastungsstellungen und Übungen zur Muskelkräftigung zu erlernen. Dies soll bewirken, dass man die Belastung der Wirbelsäule im Alltag so gut es geht minimiert.

 

Kann ich etwas zur Prophylaxe tun?

Zu erwähnen sind hier die orthopädischen Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Laufen. Rücken und Bauchübungen sind auch empfehlenswert, um die Muskulatur genügend zu stärken und auf den Bewegungs- und Halteapparat positiven Einfluss zu nehmen, umso einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen. Achten Sie zudem auf Ergonomie auf Ihrem Arbeitsplatz.

Unser Tipp: Tun Sie Ihrem Rücken etwas Gutes. Stärken Sie ihn, schauen Sie auf Ihre Haltung. Setzen Sie Ihrem Rücken keinen Extremen aus.

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